Katholische Schulen

Sie stehen für ein pädagogisches Konzept, das Wissensvermittlung mit ganzheitlicher Erziehung und Glaubenspraxis verbindet. Katholische Schulen halten damit ein verlässliches Bildungsangebot bereit, das jungen Menschen hilft, ihr eigenes Leben und unsere demokratische Gesellschaft positiv zu gestalten.

Eine demokratische Gesellschaft lebt davon, dass sich die Menschen zwischen Alternativen entscheiden können. Dies gilt auch für die Wahl der Schule. Schulen in freier Trägerschaft sind eine Alternative im Schulsystem. Eine grundlegende Aufgabe des demokratischen Staates besteht darin, den gesellschaftlichen Institutionen und dazu zählen die Kirchen einen Freiraum zur eigenständigen Ausgestaltung zu schaffen und zu garantieren. Dies bezieht sich auch auf das Schulwesen. Indem die Katholische Kirche eigene Schulen gründet und unterhält, nimmt sie zum Nutzen aller Beteiligten die staatliche Gewährleistung der Kirchenfreiheit (Art. 140 GG, 137 Abs. 3 WRV) und ein Grundrecht (Artikel 7 Abs. 4 GG) in Anspruch und sorgt als der mit Abstand größte Träger freier Schulen für eine plurale Schullandschaft. Sie ermöglicht anders als die staatlichen Schulen eine Bildung in weltanschaulicher Gebundenheit und ergänzt und bereichert so das öffentliche Schulwesen .

Heute besuchen in Deutschland rund 367.000 Schülerinnen und Schüler die 1128 katholischen Schulen, dies entspricht der Schülerschaft eines kleinen bis mittleren Bundeslandes. Damit haben die Schülerzahlen katholischer Schulen bei weiter steigender Nachfrage einen neuen Höchststand erreicht.
(aus der Broschüre: Katholische Schulen für eine demokratische Gesellschaft, hg. v. der Deutschen Bischofskonferenz)

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